NLP Index

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Institut für Neuroling. Psychotherapie/Supervision
Ralf Savelsberg
Auf der Kall 3
52355 Düren
02421 505673
...
www.nlpt.de
Deutschland
5....
Nordrhein-Westfalen
Institut für Neuroling. Psychotherapie/Supervision

Zusätzliche Information

Ralf Savelsberg, geb. 1957

Psychotherapist (eu. cert.) DVP, EAP

HP / Psychotherapie HPG

Hypno- und Imaginationstherapeut IIST

Klinische Hypnose MEI
(bei Gunther Schmidt, Stephen Gilligan, Jeffrey Zeig u.a.)

Pädagogischer Therapeut grad. BVPPT

Neuroling. Therapeut DG-NLPt

Lehrtherapeut, Ausbilder, Supervisor DG-NLPt

NLP - Lehrtrainer DVNLP
(NLP bei Robert Dilts, Bernd Isert u.a.)

Lehrcoach DVNLP

Lösungsorientierte Therapie BFTC
(Lösungsorientierte Konzepte in Psychotherapie und Supervision
bei Steve de Shazer, Yvonne Dolan u.a.)


Systemischer Therapeut,
Systemischer Supervisor DGSF
(Systemische Therapie und Supervision bei Otto Brink,
Matthias Varga von Kibed, Hakon Oen u.a.)

 

Als ich vor mehr als 2 Jahrzehnten meine eigene Selbsterfahrungsreise begann, war ich erstaunt und fasziniert von der Vielseitigkeit menschlicher Erlebnismöglichkeiten.
Mich selbst in unterschiedlichen Kontexten und Rollen als jemand zu erleben, der das, was internal und zwischenmenschlich geschieht, in voller emotionaler und geistiger Präsenz auszudrücken und darzustellen sucht, war eine enorme Bereicherung.

Doch schon bald merkte ich, dass mir im Rahmen der damals üblichen Gestalt-, Bioenergetik- und Encounter - Gruppen etwas fehlte.
Ich fing an, mir Fragen zu stellen über Sinn und Funktion von therapeutischen Vorgehensweisen und dem, was dabei heraus kam.

Mehr und mehr wurde mir deutlich, dass es sehr wenig Transparenz gab, dass die Therapeuten zwar kluge Menschen waren, die ihr bestes gaben, aber keine Bereitschaft hatten, über die Sinnhaftigkeit ihrer Interventionen zu sprechen.
Mein Bedürfnis war ein ganz einfaches: ich wollte verstehen, auf welche Weise Prozesse (internal und external) ablaufen und auf welche Weise Menschen ihr Denken und Fühlen gestalten.

Ich hatte oft das Gefühl, ich müsste meinen Kopf an der Garderobe abgeben, und nur noch bauchgesteuert durch das weite Land der Erfahrungen reisen.

Ein weiterer Faktor meines Unbehagens war das Erleben, dass individuelle Verhaltensweisen in der Gruppe von außen (vor allem von den Therapeuten) auf eine sehr stark wertende Weise interpretiert wurden, was oftmals in eklatantem Widerspruch stand zu der Wahrnehmung desjenigen, um den es ging.
Ich hatte vielfach das Gefühl fehlender Wertschätzung.

Es gab Gruppen, in denen wenig Zeit genommen wurde, einzelne Teilnehmer zu verstehen. Schon wenige Hinweise von seiten des Klienten reichten dem Therapeuten aus, eine umfangreiche, manchmal weltumfassende Analyse und Bewertung des Themas abzuliefern.

In dieser Phase meiner Entwicklung (Mitte der 80er Jahre) hörte ich in einem Vortrag von NLP.
Ein Körpertherapeut berichtete darüber, wie NLP ihm Strukturen lieferte, um therapeutisches Vorgehen zu verstehen.
Damit war mein Interesse geweckt.

Ich begann, mich mit NLP zu beschäftigen; zuerst theoretisch, doch sehr schnell auch in Form von Ausbildung. Was mich eine Zeitlang davon abhielt, eine Ausbildung zu beginnen, war das "P" im Namen der Methode.

Programmieren im Sinne einer direktiv manipulativen Einflussnahme von aussen, war nun überhaupt nicht das, was ich suchte.
Ich musste jedoch sehr schnell feststellen, dass die Übersetzung "Neurolinguistisches Programmieren" auf einige Anbieter im wörtlichen Sinne zutraf.
Diese zeichneten sich durch besonders trickreich - manipulative Haltung aus.
Ohne den Klienten zu fragen, wurde da kinästhetisch geankert, wurden "Trancen" eingeleitet, oder Verhaltensvorschriften gemacht.

Davon habe ich mich aufgrund meiner Vorerfahrungen schnell distanziert.
Ich war auch von Anfang an davon überzeugt, dass diese direktiven Haltungen mit den Grundannahmen der Methode nicht vereinbar waren.

Was ich inhaltlich lernte, was NLP an kreativer Vielseitigkeit bot, gefiel mir, sowohl auf der Ebene von Selbsterfahrung, als auch in Hinblick auf die Strukturierungsmöglichkeiten von Erfahrungswerten.

Und es ging ja auch um eine grundlegende Wertschätzung der Einzigartigkeit eines Menschen und seiner individuellen Landkarten. Um sich dem Wahrnehmungsmodell eines anderen Menschen annähern zu können, - und das waren für mich spannende Lernprozesse - braucht es Offenheit (und offene Sinneskanäle), Flexibilität und die neugierige Haltung eines Forschers, der gerade dabei ist, seinen Fuß auf ein unbekanntes Terrain zu setzen.

Ich lernte NLP als ein integratives Verfahren kennen, das aus dem reichhaltigen Repertoire unterschiedlicher therapeutischer Ansätze schöpft.
Um das Wissen über wichtige Säulen des NLP zu vertiefen, lernte ich - teilweise parallel, teilweise in Folge - Ericksson´sche Hypnotherapie, Systemische Therapie und Lösungsorientierte Therapie. Die Gestalttherapie hatte für mich ihren Reiz verloren.

Seit 1994 biete ich als NLP - Lehrtrainer DVNLP Ausbildungen an und sorge für eine zusätzliche Bereicherung durch ständige Fortbildungen.
So habe ich in den letzten Jahren von Jeff Zeig, Stephen Gilligan, Robert Dilts, Steve de Shazer, Gunter Schmidt, Matthias Varga von Kibed und vielen anderen gelernt.

Seit vielen Jahren arbeite ich in eigener Praxis mit Psychotherapie und Supervision.
Im therapeutischen wie im supervisorischen Setting hat die Wertschätzung des Klienten oberste Priorität.

Die Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Klient möchte ich hier beschreiben als eine auf beiden Seiten durch Eigenverantwortlichkeit gekennzeichnete und im Zusammenspiel als dynamisch fließende Kommunikation im Rahmen einer für beide Seiten sinnvollen Problem - Lösungs - Konstellation.

 

Die therapeutischen Angebote und die Seminarkonzepte des Instituts basieren auf den Grundideen des "Sozialen Konstruktivismus".
Im konstruktivistischen Denken geht man davon aus, dass es keine vom Beobachter unabhängige Wirklichkeit gibt und dass Menschen ihre Wirklichkeit (nämlich das, was wirkt) selbst "konstruieren"

Einer der Wegbereiter des Konstruktivismus, Heinz von Foerster, beschreibt das so

Es ist doch ein unglaubliches Wunder, das hier stattfindet.
Wenn man nur für einen Moment sagt:
Das bist du, der diese Sicht der Welt produziert, das ist nicht draußen, das ist nicht irgendeine sogenannte objektive Wirklichkeit, auf die man sich beziehen kann.

Alle Erfahrungen, die im Verlauf des Lebens gemacht wurden, bilden die Grundlage für die Interpretation und Bewertung einer gegenwärtigen Erfahrung.
Auf diese Weise werden mit Hilfe der "Inneren Landkarten" subjektive Wirklichkeiten konstruiert.
Diese können hilfreich und unterstützend im Sinne einer positiven Persönlichkeitsentwicklung sein, sie können aber auch behindernd wirken und Blockaden und Konflikte schaffen.

Wenn man beginnt, sich mit diesen "subjektiven Konstruktionen der Wirklichkeit" zu beschäftigen, in dem man bestimmte Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster überarbeitet, verändert oder erweitert, so ist man dabei, einen kreativen Lernprozess zu initiieren.
Ein Nebeneffekt dieses Prozesses ist, dass Menschen wieder mehr Verantwortung für sich selbst tragen.

Man kann nicht mehr andere verantwortlich machen für das, was man sieht, denn man ist ja selbst derjenige, der diese Sicht konstruiert.
Die Menschen erhalten ihre Verantwortung in größtmöglichem Maße wieder zurück, können sie nicht an irgendeine übergeordnete Instanz oder irgendwelche äußeren Umstände abschieben. Sie werden Beteiligte.

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